Steuern seien „Diebstahl am Volk“. So schrieben es die bekannten US-ökonomischen Theoretiker Murray Rothbard und Robert Nozick Ende des letzten Jahrhunderts, und sie haben Anhänger weltweit bis heute. Sie argumentieren explizit, dass die Besteuerung des Bürgers eine Form von Zwang sei und daher moralisch mit Plünderung vergleichbar sei.
Ihre radikale Kritik wird wieder modern angesichts aktueller überbordender Staatsausgaben und Schuldenpolitik, die insbesondere durch ständig wachsende Steuerabgaben irgendwie aufgefangen werden sollen.
Fiskalpolitik
Dicker deutscher Staat: Zu hohe Steuern gefährden die Existenz von Bürgern und Unternehmen
Deutschland leidet unter zu hohen Steuern. Die Politik weiß, dass die Bürger und Unternehmen zu hoch besteuert werden. Die Kraft zur Umkehr fehlt und der eigene Apparat bleibt aufgebläht.
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Der Staat nimmt zuerst und erklärt später: Statt Subventionen zu kürzen und Doppelstrukturen abzubauen, wachsen die Schulden. Zurückzahlen wird sie die nächste Generation.
© Michael Bihlmayer/Imago
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