Bei einer Kandidierenden-Vorstellungsrunde meiner Partei (SPD) wurde ich gefragt, ob ich mit der AfD reden würde. Ich sagte: „Ja.“ Danach wäre ich von den eigenen Leuten beinahe politisch gesteinigt worden. In meinen Kreisen gehört es zum Selbstverständnis, mit der AfD nicht zu reden. Wer es dennoch will, steht schnell im Verdacht, die Brandmauer einzureißen oder selbst nicht ganz zuverlässig zu sein.
AfD
Die Demokratie braucht keinen Vormund. Sie übersteht auch einen Sieg-Mund
Hinter dem Lächeln des Kandidaten versteckt sich kein gutes Programm. Doch wer nicht mit der AfD redet, erspart ihr Widerspruch und Nachfragen. Ein Gastbeitrag.
Ayten Eral
8 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Täuscht sein Lächeln? Ulrich Siegmund, AfD-Spitzenkandidat bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt.
© Klaus-Dietmar Gabbert/dp/dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*