Im Fall des mutmaßlichen Wahlbetrugs in Dessau-Roßlau sehen Polizei und Staatsanwaltschaft „keine Anhaltspunkte“ für eine Manipulation der Briefwahl. Klaus-Lothar Bebber, der Neffe der betroffenen 95-jährigen Heimbewohnerin, dessen Strafanzeige die Ermittlungen ausgelöst hatte, übt nun im Gespräch mit dieser Zeitung scharfe Kritik am Vorgehen der Behörden.
Sachsen-Anhalt
„Soll eilig unter den Tisch gekehrt werden“: Neffe kritisiert Ermittlungen zu Wahlbetrugsverdacht in Dessau
Polizei und Staatsanwaltschaft sehen keine Anhaltspunkte für Wahlmanipulation. Doch Klaus-Lothar Bebber zweifelt an den Ermittlungen. Nicht einmal er selbst sei als Zeuge gehört worden.
Willy Weyhrauch
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Klaus-Lothar Bebber, der Neffe der betroffenen 95-jährigen Heimbewohnerin, erhebt schwere Vorwürfe.
© Sebastian Gollnow/dpa
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