Verkehr

Ein Jahr A100 in Berlin: Diese Straßen sind jetzt voller – andere deutlich leerer

Neue Toll-Collect-Daten zeigen erstmals, wie die Autobahn nach Treptow den Lkw-Verkehr verändert hat. Auf der Elsenbrücke stieg die Belastung um drei Viertel, am Treptower Park sank sie um mehr als die Hälfte.

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Dichter Verkehr auf der neuen A100 zwischen dem Dreieck Neukölln und Treptow. Inzwischen sind immer mehr Lkw unterwegs.

Dichter Verkehr auf der neuen A100 zwischen dem Dreieck Neukölln und Treptow. Inzwischen sind immer mehr Lkw unterwegs.

© Peter Neumann/Berliner Zeitung

Mit Baukosten von 225.000 Euro pro Meter gilt die A100 zwischen Neukölln und Treptow als teuerste Autobahn Deutschlands. Nun ist der jüngste Abschnitt des Berliner Stadtrings ein Jahr alt geworden. Und es stellt sich die Frage: Wie hat die neue Autobahn den Verkehr im Osten von Berlin verändert? Dazu gibt es nun erstmals Daten von Toll Collect, dem Bundesunternehmen, das die Lkw-Maut erhebt.

„Die neue Autobahn wird vom Lkw-Verkehr gut angenommen“, sagt Florian Masch, der bei Toll Collect das Lkw-Verkehrsportal betreut. „Die Zahl der mautpflichtigen Fahrzeuge hat sich kontinuierlich erhöht.“ Auch auf der Elsenbrücke, die im Anschluss an die A100 über die Spree führt, der Stralauer Allee und der Warschauer Straße nahm die Belastung zu. Die Autobahn hat der Achse mehr Lkw-Verkehr beschert.

Kritiker hatten befürchtet, dass die neue Autobahn angrenzende Bereiche belastet. Doch die Daten von Toll Collect belegen, dass das 721-Millionen-Euro-Projekt parallele Verbindungen entlastet. Auch das war so erwartet worden. So sind auf der Straße Am Treptower Park und der Köpenicker Landstraße jetzt deutlich weniger Lkw unterwegs.

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