Es sieht so aus, als hätten Ulrich Siegmund und seine AfD die absolute Mehrheit im Landtag ganz knapp verpasst. Sven Schulzes CDU hat 20 (!) Prozentpunkte eingebüßt. Sahra Wagenknechts BSW hat die Fünf-Prozent-Hürde gerade so übersprungen. Und der Rest? Nun, ja: Die SPD freut sich, dass sie überhaupt noch da ist; die FDP ist sang- und klanglos abgetaucht; Grüne und Linke leben auch noch. Soweit die Bilanz des Wahltags in aller Kürze.
Jetzt fängt die Taktiererei an, das ewige politische Spielchen: wer mit wem. Siegmund reicht mit Rückendeckung von AfD-Bundeschef Tino Chrupalla „allen demokratischen Kräften die Hand“ und will diese auch nach einem Koalitionspartner ausstrecken. Vor der Wahl hatte Siegmund eine Koalition noch abgelehnt. Und auch Co-Chefin Alice Weidel sieht nun einen „ganz klaren Regierungsauftrag“. Doch alle anderen Parteien inklusive BSW hatten eine Koalition mit der AfD kategorisch ausgeschlossen. Was bezweckt die AfD?
Sachsen-Anhalt
Siegmund muss gar nicht regieren: Warum die AfD jetzt alle Trümpfe in der Hand hat
Nach der Wahl fangen die üblichen politischen Spielchen an. Doch eines darf keiner der Polit-Profis vergessen: Die Wirtschaft hat keine Zeit mehr.
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Ulrich Siegmund (AfD) hat alle Trümpfe in der Hand. Doch Sachsen-Anhalts Wirtschaft muss jetzt schnell in die Gänge kommen.
© Peter Gercke/dpa
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