Die AfD gewinnt mit fast 44 Prozent die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – und Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach richtet seinen Blick ausgerechnet auf CDU und Linke. Beide müssten nun „über ihren Schatten springen“, um einen AfD-Ministerpräsidenten zu verhindern, fordert Krach für Sachsen-Anhalt. Die Berliner CDU hingegen reagiert mit einer ganz anderen Botschaft:
Sie schließt nicht nur jede Zusammenarbeit mit der AfD aus, sondern will auch die Linke „von der Macht fernhalten“. Die Grünen sprechen von einem „Gegenmodell zur AfD“, ähnlich zur Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp, die erklärt: „Ich bin die Antwort auf Sachsen-Anhalt.“
Wahlkampf
Fast 44 Prozent für die AfD – doch Berlins Parteien machen unbeirrt weiter wie bisher
Steffen Krach fordert CDU und Linke zum gemeinsamen Handeln auf. Die Berliner CDU will dagegen beide politischen Ränder von der Macht fernhalten.
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Jubel bei der AfD: Mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (M.) lässt sie die CDU in Sachsen-Anhalt weit hinter sich.
© Michael Kappeler/dpa
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