Samstagnachmittag. Im Alexa tummeln sich die Shoppenden wie kleine Ameisen in den unzähligen Stores. Zwischen Kleiderstangen, endlosen Schlangen vor den Umkleiden und einem ständigen Hin und Her zwischen kalter und warmer Luft: alle auf der Jagd nach dem nächsten Kleidungsstück, das den Kleiderschrank endgültig vollstopft.
Ein paar U-Bahn-Stationen weiter wühle ich mich auf dem Flohmarkt durch Jeans, Mäntel und alte Hemden. Es riecht nach frischem Filterkaffee und ein bisschen modrig. Überall um mich herum wuseln die Leute umher und feilschen nur so um die Wette.
Nachhaltigkeit
Trendlos glücklich: Wie die Gen Z mit ihrem Konsum den Planeten retten könnte
Wir besitzen mehr Kleidung als je zuvor und tragen vieles davon kaum. Ein Plädoyer für weniger Kaufen, mehr Kreativität und den Mut, alte Sachen neu zu sehen.
5 Min
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Viele deutsche Schränke quellen vor Kleidung nur so über. Trotzdem fühlen wir uns immer wieder, als hätten wir nichts zum Anziehen.
© Gottfried Czepluch/Imago
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