Die Fußballerinnen des 1. FC Union Berlin haben am Montagabend in der Frauen-Bundesliga die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainerin Marie-Louise Eta verlor gegen Eintracht Frankfurt mit 0:1 (0:1), wartet damit auch nach dem dritten Spieltag auf den ersten Punktgewinn.
Eta wechselt auf vier Positionen
Eta hatte im Vergleich zur 0:1-Niederlage beim SC Freiburg vier personelle Veränderungen vorgenommen. Judith Steinert, Naika Reissner, Lisa Heiseler und Lina Hausicke standen in der Startformation. Letztere war erst in der vergangenen Woche von Ligakonkurrent Werder Bremen an die Alte Försterei gewechselt und absolvierte ihr Pflichtspieldebüt für Union.
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Die Gastgeberinnen waren von Beginn an bemüht, endlich das erste Erfolgserlebnis der noch jungen Saison herauszuarbeiten. Heiseler hatte nach 20 Minuten die beste Abschlussgelegenheit, zielte aus zentraler Position von der Strafraumgrenze aber rechts vorbei.
Besser machten es die Frankfurterinnen. Laura Freigang köpfte nach einem Freistoß zur Führung ein, wobei der Ball von Hausicke kurz vor der Torlinie noch unhaltbar abgefälscht wurde (26.). Zehn Minuten später parierte Torhüterin Nadine Böhi einen Foulelfmeter von Sara Doorsoun und avancierte nach dieser Parade zur besten Spielerin auf dem Platz.
Die Frankfurterin Sara Doorsoun scheitert per Elfmeter.
© IMAGO/Matthias Koch
Noch vor, aber vor allem etliche Male nach dem Seitenwechsel verhinderte sie einen möglichen zweiten Treffer der Gäste. Sieben der acht Frankfurter Torschüsse wehrte sie glänzend ab und hielt ihre Mannschaft damit im Spiel. Union konnte den Sahnetag der Schweizerin aber nicht mit einem Erfolgserlebnis vergolden. Im Offensivspiel agierte die Mannschaft über weite Strecken zu einfallslos. Erst tief in der Nachspielzeit hatte Samantha Steuerwald noch eine gute Ausgleichschance, scheiterte aber an Frankfurts Torhüterin Lina Altenburg.
Vor dem nächsten Spiel, das Union am Sonnabend (14 Uhr) beim 1. FC Köln bestreitet, ist der Druck damit gestiegen. Ein Sieg in der Domstadt könnte die Trendwende einläuten, bei einer weiteren Niederlage drohen die Eisernen schon früh in der Saison das Ziel „erstes Tabellendrittel“ aus den Augen zu verlieren.
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