Gewalttat

Kleine Tochter bleibt ohne Mutter: Familie von getöteter 24-Jähriger sammelt Spenden

Virginie Sonya wurde in Erkner erstochen. Ihre Familie möchte die junge Mutter in Kamerun beerdigen und benötigt dafür 25.000 Euro.

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An dieser Brücke wurde die 24-jährige Frau aus Kamerun getötet. Kurz zuvor soll sie ihr Kind in die Kita gebracht haben.

An dieser Brücke wurde die 24-jährige Frau aus Kamerun getötet. Kurz zuvor soll sie ihr Kind in die Kita gebracht haben.

© Jens Kalaene/dpa

Die Tat sorgte für Schlagzeilen. Am Morgen des 31. August dieses Jahres, zu einer Zeit, als die Menschen in Erkner (Oder-Spree) zur Arbeit eilten, wurde eine junge, aus Kamerun stammende Frau auf offener Straße an der Leo-Hendrik-Baekeland-Brücke erstochen. Die 24-jährige soll gerade ihre kleine Tochter zur Kita gebracht haben.

Als Tatverdächtiger wurde ein 29-jähriger Mann festgenommen. Bei dem mutmaßlichen Täter, der laut Staatsanwaltschaft aus dem Kongo stammt, soll es sich um den einstigen Lebensgefährten des Opfers und den Vater des gemeinsamen Kindes handeln. Als mögliches Tatmotiv komme nach Angaben der Ermittler ein Streit über den Umgang mit der Tochter in Betracht.

Nun hat die Familie der getöteten Frau einen Spendenaufruf ins Leben gerufen. „Helft uns, unsere kleine Schwester Virginie Sonya nach Kamerun zu überführen“, heißt es auf der Spendenplattform GoFoundMe.

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