Schulwesen

Pisa-Schock: Deutschlands Schüler können immer weniger – was heißt das für Berlin?

Deutschlands Schüler erreichen im internationalen Vergleich historische Tiefstwerte. Auch der Blick auf Berlin ist ernüchternd – wie der Bildungsmonitor verrät.

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Schlechtes Zeugnis für Berliner Schulen – die Hauptstadt landet beim Ranking regelmäßig im hinteren Mittelfeld.

Schlechtes Zeugnis für Berliner Schulen – die Hauptstadt landet beim Ranking regelmäßig im hinteren Mittelfeld.

© imago stock&people

Es ist ein Zeugnis, das Sorgen macht: Deutschlands Schüler haben bei der neuesten internationalen Pisa-Studie einen historischen Tiefpunkt erreicht. Die 15-Jährigen kommen in Mathematik, beim Lesen und in den Naturwissenschaften auf die schlechtesten Kompetenzwerte seit Beginn der Pisa-Erhebungen vor 25 Jahren.

Rund 6700 Jugendliche wurden in Deutschland für den internationalen Vergleich getestet. Das Ergebnis: Bei jedem dritten Schüler fehlen grundlegende Kompetenzen in Mathematik und Lesen, bei jedem vierten Jugendlichen in den Naturwissenschaften. Fast jedem fünften Schüler fehlte es in allen drei Disziplinen an ausreichenden Basiskompetenzen.

Besonders dramatisch ist die Lage im Bereich Lesen. Nur knapp 70 Prozent der deutschen Schüler erreichen überhaupt das Mindestniveau. Zum Vergleich: In China schaffen das laut Pisa-Studie 93 Prozent.

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