Ausstellungseröffnung

Prado, Louvre und Uffizien schicken erstmals Kunstwerke für Correggio-Schau nach Dresden

Dresden widmet dem Renaissance-Maler eine weltweit einzigartige Ausstellung. Herzstück ist ein besonderer Correggio mit wechselhafter Geschichte – frisch restauriert.

10 Min
Vier Jahre Arbeit: Steffi Bodechtel bei der Restaurierung der „Madonna des heiligen Sebastian“.

Vier Jahre Arbeit: Steffi Bodechtel bei der Restaurierung der „Madonna des heiligen Sebastian“.

© Staatliche Kunstsammlungen Dresden/Klemens Renner

In der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister herrscht am Montag vor der Eröffnung konzentrierte Betriebsamkeit. Aus dem Nachbarraum dringen Klopfgeräusche, Handwerker rücken Podeste, der Alarm wird getestet, der Kurator gibt vor laufender Kamera ein Interview. Das Medieninteresse ist enorm: In fünf Tagen wird hier eine Kunstausstellung eröffnet, die es so bisher nicht gab: Zum ersten Mal außerhalb Italiens sind so viele Werke des Renaissance-Malers Antonio Allegri, genannt Correggio (um 1489–1534), an einem Ort versammelt. Die Kunstwelt schaut auf Dresden.

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