Sprachwandel

Schluss mit Gendersternchen: Wie Mecklenburg-Vorpommern sprachlich vorangeht

Eine aktuelle Analyse zeigt: In Mecklenburg-Vorpommern gendern Unternehmen am seltensten. Doch was nach sprachlichem Rückstand klingt, trifft den Zeitgeist.

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In keinem Bundesland gendern so wenig Unternehmen wie in Mecklenburg-Vorpommern.

In keinem Bundesland gendern so wenig Unternehmen wie in Mecklenburg-Vorpommern.

© Sven Hoppe/dpa

Keine zehn Jahre ist es her, da erlebte das Gendern hierzulande seine Hochphase. Aus einer rein sprachwissenschaftlichen Debatte wurde ein gesellschaftliches Großthema: Unternehmen entdeckten das Gendersternchen für sich, Behörden experimentierten mit geschlechtergerechter Sprache und auch in den Medien wurde selbstverständlich über Binnen-I, Doppelpunkt, Schräg- und Bindestrich diskutiert.

Es war eine Zeit, in der Gendern für viele zum sichtbaren Symbol einer moderneren, inklusiveren Gesellschaft wurde – und für andere zum Reizwort, zum Aufregerthema schlechthin. Doch der Wind scheint sich langsam, aber sicher zu drehen.

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