Getreide

Ukraines Mais steckt fest: Jetzt machen US-Farmer das Geschäft in Europa

Russische Angriffe erschweren ukrainische Maisexporte, der EU fehlen sieben Millionen Tonnen. Jetzt verkaufen US-Farmer immer mehr Mais nach Europa.

4 Min
Die EU braucht deutlich mehr Mais aus dem Ausland – profitieren könnten davon vor allem die USA.

Die EU braucht deutlich mehr Mais aus dem Ausland – profitieren könnten davon vor allem die USA.

© Hassan Ammar/dpa

In Europa werden in diesem Jahr Millionen Tonnen Mais fehlen. Gleichzeitig liefern die USA bereits immer größere Mengen in die EU. Während russische Angriffe die Exporte des bislang wichtigsten Lieferanten Ukraine erschweren, verfügen die Vereinigten Staaten über große Mengen – und können vergleichsweise günstig liefern.

„Wir rechnen mit einem zusätzlichen, dürrebedingten Importbedarf von sieben Millionen Tonnen“, sagt Alexander Döring vom europäischen Futtermittelverband FEFAC auf Anfrage. Die USA seien dabei neben Brasilien eines der wichtigsten Länder, die den zusätzlichen Bedarf decken könnten. Droht der EU damit eine neue Abhängigkeit?

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*