An den Märkten gilt es als so gut wie sicher, dass die EZB ihren Einlagensatz am 10. September um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent erhöht. Der Einlagensatz bildet einen wichtigen Referenzpunkt für die Zinsen am Geldmarkt.
Erhöht die EZB ihren Satz, können Banken überschüssige Liquidität bei der Notenbank zu einem höheren Zinssatz anlegen. Gleichzeitig kann sich die Refinanzierung für Banken verteuern. Das könnte grundsätzlich Spielraum für höhere Zinsen auf Tages- und Festgeld schaffen.
EZB
EZB-Zinsentscheid: Vier Banken zahlen schon vier Prozent Zinsen aufs Tagesgeld
Finanztip und Verivox erwarten keinen breiten Zinssprung nach der EZB-Entscheidung. Bei Tages- und Festgeld sollten Sparer jetzt unterschiedlich reagieren.
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EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird am 10. September die Zinsentscheidung der Notenbank erläutern. (Symbolbild)
© Florian Wiegan/Eibner-Pressefoto/imago
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