Berlin

Russisches Haus in Berlin: Alle Mitarbeiter auf einen Schlag entlassen – sechs Russen ausgereist

Deutschland hat das Aus des Russischen Hauses angeordnet. Nun wurden rund 50 Beschäftigte auf einmal entlassen, sechs entsandte Russen sind bereits ausgereist.

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Blick auf das Gebäude des Russischen Hauses, ein Veranstaltungs- und Kulturzentrum, in der Friedrichstraße (Symbolbild)

Blick auf das Gebäude des Russischen Hauses, ein Veranstaltungs- und Kulturzentrum, in der Friedrichstraße (Symbolbild)

© Fabian Sommer/dpa

Nach der Entscheidung der Bundesregierung zur Schließung des Russischen Hauses in Berlin sind nach Informationen der Berliner Zeitung die Verträge aller rund 50 Mitarbeiter und Lehrkräfte bereits gekündigt worden. Fast alle haben ihre Arbeit bereits beendet. Darunter sind etwa 15 Russischlehrer, die auf Grundlage von Dienstleistungsverträgen für das Haus tätig waren. Lediglich einige regulär nach deutschem Arbeitsrecht angestellte Mitarbeiter arbeiten noch bis zum Ablauf ihrer Kündigungsfrist weiter.

Sechs Mitarbeiter, die aus Russland für ihre Tätigkeit am Russischen Haus nach Berlin entsandt wurden, sind inzwischen nach Russland zurückgekehrt. Unter ihnen war auch die kommissarische Leiterin des Kulturzentrums, die mit Diplomatenstatus akkreditiert war. Das Auswärtige Amt hatte Anfang September sämtliche entsandten Mitarbeiter des Russischen Hauses zur Ausreise aufgefordert. Welche Frist ihnen dafür gesetzt wurde, teilte das Ministerium bislang nicht öffentlich mit. Die Berliner Zeitung hat das Auswärtige Amt dazu angefragt; eine Antwort steht noch aus.

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