Energie

„Dutzende Firmen gehen zugrunde“: Ungarn verlangt Geld aus Brüssel für Ausstieg aus Russland-Gas

Ungarn bezieht weiter russisches Gas über Turkstream. Nun verlangt Premier Péter Magyar EU-Hilfen für Unternehmen beim Ausstieg – und warnt vor Firmenpleiten.

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Der ungarische Premierminister Péter Magyar kommt am 10. September 2026 zum Treffen der Visegrád-Gruppe in Bratislava.

Der ungarische Premierminister Péter Magyar kommt am 10. September 2026 zum Treffen der Visegrád-Gruppe in Bratislava.

© Daniel Alfoldi/IMAGO

Ungarn bezieht russisches Pipelinegas über Turkstream – doch spätestens im Herbst 2027 soll damit Schluss sein. Nun verlangt Ministerpräsident Péter Magyar Mittel aus dem nächsten EU-Haushalt, um Unternehmen beim Ausstieg aus russischer Energie zu unterstützen.

„Während wir hier reden, gehen Dutzende mitteleuropäische Unternehmen zugrunde, weil sie den Strompreis oder den Gaspreis nicht bezahlen können“, sagte Magyar am Donnerstag beim Gipfel der Regierungschefs Polens, Ungarns, Tschechiens und der Slowakei in Bratislava.

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