Berlin-Wahl

AfD-Wahlkampffinale in Charlottenburg: 150 Anhänger, 300 Gegendemonstranten

AfD-Spitzenkandidatin Brinker will Ergebnis von 2023 verdoppeln. Zeitgleich ziehen Demos zum Roten Rathaus – für soziale Gerechtigkeit und Antirassismus.

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AFD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker spricht beim  Wahlkampf-Finale in Berlin-Charlottenburg.

AFD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker spricht beim  Wahlkampf-Finale in Berlin-Charlottenburg.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Mit „Wahlkampf-Finale“ war die Veranstaltung überschrieben. Die Berliner AfD hatte auf den Klausenerplatz in Charlottenburg eingeladen. Etwa 150 Anhänger der Partei versammelten sich vor einer Bühne, wie die Polizei vor Ort mitteilte. Demnach befanden sich ungefähr 300 Gegendemonstranten auf der anderen Seite eines Absperrgitters. Die machten lautstark auf sich aufmerksam. Sprechchöre schallten über den Platz, Pfiffe auch, improvisierte Plakate waren zu sehen.

Der Wahlkampf in der Hauptstadt erreicht die entscheidende Phase. Viele Berliner haben sich noch nicht endgültig festgelegt, wem sie ihre Stimme geben. Das zeigen jüngste Umfragen. Die Parteien mobilisieren noch einmal all ihre Kräfte.

Auf dem Klausenerplatz in Charlottenburg taten sie dies zu beiden Seiten der Absperrung, die Polizeibeamte flankierten. So sprachen auf der einen Seite die Berliner Spitzenkandidatin der AfD Kristin Brinker und Parteikollegen, auf der anderen Vertreter der Konkurrenz, etwa Werner Graf von den Grünen und Steffen Krach von der SPD. Wahlwerber der Linken waren auch da und vor allem Bewohner des Kiezes.

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