Berlin-Wahl

Pistorius auf SPD-Rettungsmission: Doch Steffen Krach steht mit dem Rücken zur Wand

Im Berliner Marienpark inszeniert der Verteidigungsminister die Sicherheit der Zukunft. Doch Laser und Drohnenabwehr können dem angeschlagenen SPD-Spitzenkandidaten nur bedingt helfen.

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Der Minister erklärt, der Kandidat hört zu: Boris Pistorius (r.) und Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach im Marienpark.

Der Minister erklärt, der Kandidat hört zu: Boris Pistorius (r.) und Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach im Marienpark.

© Maurizio Gambarini via imago-ima

Es ist die Woche der Entscheidung, und die SPD greift nach ihrem letzten Ass im Ärmel. Boris Pistorius, der seit Monaten das Beliebtheitsranking der deutschen Politiker anführt, ist im Dauereinsatz, um drohende Niederlagen bei den kommenden Wahlen abzuwenden. Sein Tag begann in Mecklenburg-Vorpommern, wo er gemeinsam mit SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Rheinmetall-Chef Armin Papperger auf der Peene-Werft die Kiellegung eines neuen Flottendienstbootes feierte.

Von dort ging es direkt weiter nach Berlin zu einem Termin mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey in Rudow, bevor er am späten Nachmittag schließlich auf den gebeutelten SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach traf. Es ist eine logische Konsequenz der verzweifelten Lage einer Partei, die in aktuellen Umfragen in der Hauptstadt mit nur noch 10 bis 12 Prozent abgeschlagen auf dem fünften Platz rangiert.

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