Bilanz

Rot-Rot hat MV durch Krisen gesteuert – der Aufbruch blieb aus

SPD und Linke haben MV durch fünf Krisenjahre gesteuert. Der Nordosten des Landes steht besser da als erwartet – aber strukturell kaum anders als 2021.

14 Min
Fünf Jahre haben SPD und Linke mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Vize-Ministerpräsidentin Simone Oldenburg an der Spitze von Mecklenburg-Vorpommern regiert. Die Bilanz ist besser, als die Opposition behauptet und schlechter, als die Regierung glauben machen will.

Fünf Jahre haben SPD und Linke mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Vize-Ministerpräsidentin Simone Oldenburg an der Spitze von Mecklenburg-Vorpommern regiert. Die Bilanz ist besser, als die Opposition behauptet und schlechter, als die Regierung glauben machen will.

© Jens Büttner/dpa

Als SPD und Linke im November 2021 ihre Koalition bildeten, stand Mecklenburg-Vorpommern noch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Wenige Monate später folgten der russische Angriff auf die Ukraine, explodierende Energiepreise und schließlich die bundesweite Wirtschaftsflaute. Die rot-rote Landesregierung bilanziert deshalb nicht nur ihre politischen Projekte, sondern vor allem ihr Krisenmanagement. Das tat sie Mitte Juni bei der Vorstellung ihrer Abrechnung nach fünf Jahren Regierungsarbeit, und sie tat es sichtlich mit Stolz.

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