Nachruf

Carin Kreuzberg ist tot: Die Bildhauerin hinter Berlins stillen Bronzen

Carin Kreuzberg starb 91-jährig im Hospiz Pankow. Ihre Bronzen sind still-heitere Kammerstücke des Lebens.

3 Min
Carin Kreuzberg: „Die Knieende“, Bronze, 1995

Carin Kreuzberg: „Die Knieende“, Bronze, 1995

© Gino Hahnemann

Sie alle sind Carin Kreuzbergs Nachlass an ihre Heimatstadt Berlin: die schwatzenden Frauenfiguren aus Bronze im Park nahe dem Schloss Niederschönhausen, das Bildnis des mit der Grünanlage am Französischen Dom fast verwachsenen Romantikers E.T.A. Hoffmann, die Stele des Vormärz-Dichters Heinrich Heine an der Ecke Heinrich-Heine-Straße in Mitte (derzeit hinter einer Baustelle), die an der Antike geschulten sinnlichen „Grazien“ am Elisabethweg in Pankow. Und das „Liebespaar“ gegenüber dem Pankower Krankenhaus Maria Heimsuchung.

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