Abschiebungen

Kirchenasyl in Sachsen-Anhalt nach AfD-Wahlsieg beendet: „Ein erster wichtiger Schritt“

Sachsen-Anhalts AfD will das Kirchenasyl beenden. Die evangelische Kirche will Flüchtlinge deshalb in anderen Bundesländern unterbringen. Betroffen sind nur wenige.

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Landesbischof Friedrich Kramer erwägt, Kirchenasyl aus Sachsen-Anhalt zu verlagern – aus Sorge vor einer möglichen AfD-Regierung.

Landesbischof Friedrich Kramer erwägt, Kirchenasyl aus Sachsen-Anhalt zu verlagern – aus Sorge vor einer möglichen AfD-Regierung.

© Hendrik Schmidt/dpa

Die AfD in Sachsen-Anhalt sieht die angekündigte Verlagerung von Kirchenasyl in andere Bundesländer als ersten politischen Erfolg nach der Landtagswahl. „Kirchenasyl in Sachsen-Anhalt wird beendet“, teilte der Landesverband am Montag mit. Der stellvertretende Landesvorsitzende Hans-Thomas Tillschneider sagte, die Ankündigung seiner Partei, Kirchenasyl künftig nicht mehr zu dulden, zeige Wirkung. „Wenn die AfD Regierungsverantwortung übernimmt, wird es in Sachsen-Anhalt kein Kirchenasyl mehr geben.“

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