Distanzierung

„Die Psychiatrie hat heute Ausgang": Wenn ein AfD-Streamer sogar der eigenen Seite zu weit geht

Matthäus Westfal alias „Aktivist Mann“ pöbelte im Wahlkampf der AfD gegen Journalisten – jetzt wird er der Partei zu heiß. Der Bundesvorstand zieht Konsequenzen.

Matthäus Westfal alias „Aktivist Mann“ (m.) mit Handy und Mikrofon im Pressebereich in Magdeburg – Auftritte wie diesen will ihm die AfD künftig nur noch unter Auflagen erlauben.

Matthäus Westfal alias „Aktivist Mann“ (m.) mit Handy und Mikrofon im Pressebereich in Magdeburg – Auftritte wie diesen will ihm die AfD künftig nur noch unter Auflagen erlauben.

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Der Bundesvorstand der AfD geht auf Abstand zu dem parteinahen Streamer „Aktivist Mann“. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, beschloss das Gremium einstimmig, den Mann mit bürgerlichem Namen Matthäus Westfal künftig nur noch dann zu Parteiveranstaltungen zuzulassen, wenn er vorab zusichert, andere Streamer und Journalisten nicht zu belästigen. Werde Westfal ausfällig, müsse er die Veranstaltung sofort verlassen.

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