Deutschland gilt bei der Rüstungsbeschaffung als langsam, bürokratisch und risikoscheu. Umso bemerkenswerter ist die Geschichte einer kleinen Einheit im Verteidigungsministerium: Der „Sonderstab Ukraine“ beschafft Waffen für die Ukraine teilweise innerhalb weniger Wochen. In einem Bericht der Financial Times (FT) wird die Gruppe im Verteidigungsministerium als eine Art deutsche „Guerilla Einheit“ bezeichnet. Ihr Erfolg wirft allerdings eine unangenehme Frage auf: Wenn Deutschland für die Ukraine schnell und pragmatisch handeln kann – warum gelingt das bei der Bundeswehr so selten?
Aufrüstung
Deutsche „Guerilla-Einheit“ beschafft der Ukraine Waffen binnen zwei Wochen
Ein Sonderstab kauft innerhalb von zwei Wochen Waffen für die Ukraine. Ist das Beschaffungs-Start-up im BMVg die Lösung für Deutschlands Rüstungsbürokratie?
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Die Technologie im Ukraine-Krieg entwickelt sich dynamisch. Der Sonderstab Ukraine von Minister Pistorius agiert flexibel – ein Zukunftsmodell für die deutsche Rüstung?
© Dursun Aydemir/Imago
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