Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird in der kommenden Woche nicht zur UN-Generalversammlung nach New York reisen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen.
„Der Bundeskanzler wird kommende Woche entgegen ursprünglicher Planungen nicht nach New York reisen, da seine Präsenz in Berlin erforderlich ist“, hieß es aus den Kreisen zur Begründung. Ursprünglich war ein Auftritt von Merz bei dem jährlichen Treffen der Staats- und Regierungschefs am Sitz der Vereinten Nationen vorgesehen.
Merz bereitet wohl Rückzug vor: Am Wahlsonntag kommt es bei der CDU zum Showdown
Weitere Angaben zu den Gründen für die Absage oder zu den Terminen, die den Kanzler in der Hauptstadt binden, machten die Regierungskreise zunächst nicht. Auch blieb offen, wer Deutschland stattdessen bei der Generaldebatte in New York vertreten wird.
Generaldebatte jedes Jahr im September
Nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt reißt die Personaldebatte um den Kanzler nicht ab, zudem stehen der CDU diesen Sonntag auch schwierige Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern bevor. In den Umfragen liegt Merz' Partei dabei bei nur rund 7 Prozent. Am Montag tagen die Spitzengremien der CDU, am Mittwoch die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag.
Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet jedes Jahr im September statt. Merz hatte im vergangenen Jahr auf eine Teilnahme verzichtet. Für Deutschland hatte stattdessen Außenminister Johann Wadephul (CDU) geredet. Das wird aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr so sein.
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