Wie der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) in München mitteilte, wurden im gesamten Sommerferienzeitraum 2026 insgesamt 128.849 Staus auf deutschen Autobahnen registriert. Das entspricht einem Zuwachs von gut acht Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025.
Die gesamte Staulänge stieg laut ADAC um rund vier Prozent auf 217.727 Kilometer. Die addierte Staudauer legte hingegen lediglich um ein Prozent auf etwa 124.262 Stunden zu. Aus diesen Zahlen ergibt sich, dass es im Sommer 2026 zwar mehr Staus gab, diese im Durchschnitt aber kürzer ausfielen als im Vorjahr.
Ferienstart in Nordrhein-Westfalen sorgt für Spitzenwert
Die meisten Staus verzeichnete der ADAC am Wochenende vom 17. bis 19. Juli, als in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, die Sommerferien begannen. In diesen drei Tagen wurden 4324 Staus gezählt.
Stärkster Stautag der Woche blieb auch 2026 der Freitag. An diesem Wochentag treffen Berufspendler, Wochenendausflügler und Urlauber gleichzeitig auf den Autobahnen aufeinander.
Als Hauptursache für die Verkehrsbehinderungen nennt der ADAC erneut die Baustellen auf den Autobahnen. Im Durchschnitt gab es während des Ferienzeitraums 1020 Autobahnbaustellen parallel im Bundesgebiet.
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