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„Angriff auf Meinungsfreiheit“: Selenskyjs Ex-Sprecherin spricht über Sperre fürs EU-Parlament

Julija Mendel wollte bei einer AfD-Veranstaltung über ein Ende des Ukraine-Kriegs sprechen. Doch der Zutritt wurde ihr verweigert, sie musste per Video zugeschaltet werden. Nun spricht die Ukrainerin über den Vorfall.

Ben Aris
Ben Aris
8 Min
Der früheren Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten wurde der Zutritt zum Europäischen Parlament verweigert.

Der früheren Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten wurde der Zutritt zum Europäischen Parlament verweigert.

© imago

Julija Mendel, die frühere Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, ist am Mittwoch daran gehindert worden, das Europäische Parlament zu betreten. Dadurch konnte sie bei einer von der Alternative für Deutschland (AfD) organisierten Veranstaltung keine Rede in physischer Präsenz halten, in der sie ein Ende des Krieges in der Ukraine fordern wollte. Stattdessen wurde sie per Video zugeschaltet.

Ein von einer Begleitperson aufgenommenes Video zeigt, wie Mendel am Eingang zunächst begrüßt wird. Anschließend hindern Sicherheitsmitarbeiter sie jedoch am Betreten des Gebäudes und teilen ihr mit, dass gegen sie ein Hausverbot verhängt worden sei. Mendel erklärte daraufhin telefonisch, sie wolle ihre Rede um 18 Uhr Ortszeit per Video halten.

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