Wer in der DDR Kunst sammelte, bewegte sich in einem Spannungsfeld, das bis heute erstaunlich wenig erforscht ist: zwischen persönlicher Leidenschaft und staatlicher Kontrolle, zwischen bürgerlichem Besitzanspruch und sozialistischer Ideologie, aber eben auch zwischen Bewahrung und drohendem Verlust. Die Tagung „Privatsammlungen in der SBZ und DDR“, die am Donnerstag in den Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz gestartet ist, nimmt genau diese bislang vernachlässigte Geschichte in den Blick.
Kunstmarkt
So wurde in der DDR Kunst gesammelt: Fachtagung in Chemnitz bringt Licht ins Dunkel
Das Kunsthistorische Institut Bonn und die Kunstsammlungen Chemnitz nehmen private Kunstsammlungen im Sozialismus in den Blick. Eine Leerstelle wird vermessen.
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Dr. Florence Thurmes, die Generaldirektorin der Chemnitzer Kunstsammlungen erhofft sich neue Erkenntnisse in einem bisher unterbelichteten Bereich der Kunstgeschichte.
© Ingo Eckardt / Ostdeutsche Allgemeine
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