„Ich gehe nicht davon aus, dass wir uns über Mutationen die größte Sorge machen müssen“, sagte Richard Neher von der Universität Basel bereits Anfang März. Der Experte, der die Evolution von Viren und Bakterien erforscht, nennt einen wichtigen Grund: Veränderungen im Erbgut treten bei anderen Viren – etwa Influenzaviren – viel häufiger auf. Bei Coronaviren verhindern Reparaturmechanismen allzu häufige Mutationen. Bei Sars-CoV-2 kommt es auf diese Weise im Schnitt ungefähr alle zwei Wochen zu kleinen Veränderungen, wobei die Zeitpunkte vom Zufall bestimmt werden.
Corona-Check
Was hat es zu bedeuten, dass Sars-CoV-2 mutiert und verschiedene Varianten gefunden wurden?
Fakten zur Pandemie: Im Rahmen unserer Aktion Corona-Check wollen wir möglichst viele Ihrer Fragen beantworten. Dieses Mal geht es um zufällige genetische Veränderungen der Coronaviren.
Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup
3 Min
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Sars-CoV-2 unter dem Elektronenmikroskop.
©
NIAID/NIH
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