Bei einem Verkehrsunfall im Berliner Norden ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, nachdem sein Wagen von der Bösebrücke in das darunterliegende Gleisbett des S-Bahnhofs Bornholmer Straße gestürzt war. Der Mann starb trotz Wiederbelebungsversuchen der Rettungskräfte noch am Unfallort, wie die Polizei auf der Plattform X mitteilte.
Nach Angaben der Polizei verlor der Fahrer in der Nacht aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen prallte zunächst gegen zwei Poller und den Fahrbahnrand, bevor er über das Geländer der Brücke zwischen den Stadtteilen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg geschleudert wurde und auf die Gleise stürzte.
Der Fahrer war nach Angaben der Feuerwehr in dem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften befreit werden. Mehr als 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Bahnverkehr stundenlang unterbrochen
Die Bornholmer Straße wurde nach dem Unfall zwischen Jülicher Straße und Malmöer Straße gesperrt. Auch der S-Bahn- und Straßenbahnverkehr auf der vielbefahrenen Strecke unter- und oberhalb der Brücke war bis zum Morgen unterbrochen. Gegen 9.30 Uhr sollten die Linien S1 und S25 dort wieder fahren, wie die S-Bahn mitteilte.
Polizisten sicherten bis zum Morgen an der Unfallstelle Spuren, um die Ursache des Unfalls zu klären. Die Bösebrücke ist als früherer innerstädtischer Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin bekannt.
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