Absturz

Nur noch fünf Prozent: Der Abend, an dem die CDU aus dem Osten zu fallen droht

1990 stärkste Kraft, 2026 kurz vor dem Aus: Sieben Wahlen, ein einziges Zwischenhoch. Was der Absturz an der Ostsee über den Zustand der Union und Kanzler Merz verrät.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verlässt nach einer Ansprache nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im Konrad-Adenauer-Haus die Bühne.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verlässt nach einer Ansprache nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im Konrad-Adenauer-Haus die Bühne.

© Michael Kappeler/dpa

Es gibt Zahlen, die man kommentiert. Und es gibt solche, bei denen man zunächst den Atem anhält. Was um Punkt 18 Uhr über die Bildschirme lief, gehört in die zweite Kategorie: Die Christlich Demokratische Union Deutschlands - 1990 stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern, Regierungspartei, Heimatverband einer Bundeskanzlerin - liegt in den ersten Prognosen und der anschließenden Hochrechnung nur noch bei 5,4 Prozent. In den folgenden Hochrechnungen verlor die CDU weiter, am Abend erreicht sie nur noch 5 Prozent.

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