Wohnen in Berlin

„Totalschaden“ durch Linke-Enteignung: 3480 Berliner Wohnungen bereits auf Eis

Bis zu 36 Milliarden Euro könnte die Enteignung von Vonovia und Co. kosten – fast so viel wie 130.000 neue Wohnungen. Was kosten Eralps Pläne wirklich?

Katharina Erschov
Katharina Erschov
8 Min
Wahlparty der Linken am 20. September: Elif Eralp hält auch nach dem Sieg an der Enteignung großer Wohnungskonzerne fest.

Wahlparty der Linken am 20. September: Elif Eralp hält auch nach dem Sieg an der Enteignung großer Wohnungskonzerne fest.

© Sebastian Gollnow/dpa

Die Linke hat die Berlin-Wahl gewonnen – und hält unmittelbar danach an einem ihrer umstrittensten Versprechen fest: der Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne. „Wenn die Linke regiert, wird vergesellschaftet. Das habe ich so gesagt, und dabei bleibe ich auch“, bekräftigte Spitzenkandidatin Elif Eralp nach der Wahl in der ARD.

Die Folgen der Wahl ließen sich am Montag bereits an der Börse ablesen. Die Vonovia-Aktie fiel zeitweise um 2,2 Prozent auf 17,31 Euro und damit auf ein neues Drei-Jahres-Tief. Vonovia und ihre Tochter Deutsche Wohnen verfügen über gut 130.000 Wohnungen in Berlin und wären damit von den Plänen der Linken besonders stark betroffen.

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