Energie

AfD gewinnt in MV: Kann sie Nord Stream jetzt wirklich zurückbringen?

Die AfD gewinnt im Nord-Stream-Land Mecklenburg-Vorpommern. Gespräche mit Gazprom laufen bereits. Wie realistisch ist die Rückkehr von russischem Gas?

7 Min
Die Empfangsstation von Nord Stream 2 in Lubmin. In Mecklenburg-Vorpommern erreichen die Ostsee-Pipelines Deutschland.

Die Empfangsstation von Nord Stream 2 in Lubmin. In Mecklenburg-Vorpommern erreichen die Ostsee-Pipelines Deutschland.

© Gazprom

Die AfD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen – in jenem Bundesland, in dem die Nord-Stream-Pipelines nach rund 1200 Kilometern durch die Ostsee Deutschland erreichen. Nach dem vorläufigen Ergebnis kam die Partei am Sonntag auf 38,2 Prozent und landete damit vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit 35,5 Prozent.

Damit bekommt eine Entwicklung neue Brisanz, die bereits vor der Wahl begonnen hat. Führende AfD-Politiker wollen russisches Gas zurück nach Deutschland holen. Auf russischer Seite wird inzwischen offen über eine Zusammenarbeit gesprochen – bis hin zu einer möglichen Wiederinbetriebnahme von Nord Stream.

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