Fünf-Prozent-Hürde

BSW nach drei Wahlen: Warum es nur in Sachsen-Anhalt reichte

Knapp scheiterte die Wagenknecht-Partei am Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Aus unterschiedlichen Gründen.

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Sahra Wagenknecht spricht beim Wahlkampfabschluss des BSW zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Markt in Schwerin.

Sahra Wagenknecht spricht beim Wahlkampfabschluss des BSW zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Markt in Schwerin.

© IMAGO/Chris Emil Janssen

Eigentlich hätte Mecklenburg-Vorpommern für das BSW ein dankbares Pflaster sein müssen. „Nord Stream aufdrehen“ plakatierte die Partei im Wahlkampf. In Lubmin enden die Pipelines aus Russland. Frieden in Europa gehörte für die Wähler im Nordosten zu den wichtigsten Themen, bei den über 65-Jährigen nannte sogar fast jeder Dritte den Frieden als ausschlaggebend für seine Wahlentscheidung. Trotzdem scheiterte das BSW am Sonntag mit 4,8 Prozent am Einzug in den Landtag.

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