Die jüngsten Wahlniederlagen der CDU werden zunehmend zum Problem für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) – und offenbar auch für die Europäische Union. In Brüssel wächst die Sorge, dass ein politisch geschwächter Kanzler die schwierigen Verhandlungen über den nächsten EU-Haushalt nicht mehr entscheidend voranbringen kann. Dabei geht es um knapp zwei Billionen Euro.
Das berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf vier mit den Verhandlungen befasste EU-Vertreter. Die schweren Verluste der CDU bei den jüngsten Landtagswahlen hätten Brüssel dazu veranlasst, neu zu bewerten, was in den kommenden Monaten überhaupt noch erreichbar sei.
EU-Haushalt
Nach Merz-Wahlniederlage: Jetzt wackelt der 2-Billionen-Haushalt der EU
Nach den CDU-Wahldebakeln fürchtet Brüssel nun, dass ein geschwächter Bundeskanzler Friedrich Merz keinen Kompromiss mehr beim EU-Haushalt durchsetzen kann.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Bundeskanzler Friedrich Merz spricht am Montag auf der Pressekonferenz zu Wahlergebnissen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
© Jens Schicke/imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*