EU-Haushalt

Nach Merz-Wahlniederlage: Jetzt wackelt der 2-Billionen-Haushalt der EU

Nach den CDU-Wahldebakeln fürchtet Brüssel nun, dass ein geschwächter Bundeskanzler Friedrich Merz keinen Kompromiss mehr beim EU-Haushalt durchsetzen kann.

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Bundeskanzler Friedrich Merz spricht am Montag auf der Pressekonferenz zu Wahlergebnissen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Bundeskanzler Friedrich Merz spricht am Montag auf der Pressekonferenz zu Wahlergebnissen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

© Jens Schicke/imago

Die jüngsten Wahlniederlagen der CDU werden zunehmend zum Problem für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) – und offenbar auch für die Europäische Union. In Brüssel wächst die Sorge, dass ein politisch geschwächter Kanzler die schwierigen Verhandlungen über den nächsten EU-Haushalt nicht mehr entscheidend voranbringen kann. Dabei geht es um knapp zwei Billionen Euro.

Das berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf vier mit den Verhandlungen befasste EU-Vertreter. Die schweren Verluste der CDU bei den jüngsten Landtagswahlen hätten Brüssel dazu veranlasst, neu zu bewerten, was in den kommenden Monaten überhaupt noch erreichbar sei.

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