Wenn eine extreme Partei an die Regierung kommt, dann muss der Staat seine sensiblen Informationen schützen. Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt den Ministerpräsidenten stellen sollte, können geheime Informationen über die rechtsextreme Szene in die falschen Hände gelangen oder nach Russland durchgestochen werden, befürchten Sicherheitspolitiker.
Gleiche Befürchtungen gibt es nun auch in Berlin: „Sollte die Linkspartei ins Rote Rathaus einziehen oder das Innenressort erhalten, könnten geheime Informationen über die linksextreme sowie die islamistische Szene in die falschen Hände gelangen oder nach Russland durchgestochen werden“, sagt der frühere Berliner LKA-Beamte und Experte für Organisierte Kriminalität, Klaus Nachtigall, im Gespräch mit der Berliner Zeitung.
„Wenn die Linkspartei in Regierungsverantwortung kommt, dann haben wir ein massives Sicherheitsrisiko. Sie hat dann Zugang zu zahlreichen Dokumenten, die als geheim eingestuft sind“, sagt Nachtigall. „Wir hören in den Medien, wie fürchterlich es wäre, wenn die AfD die Regierung in Sachsen-Anhalt übernähme. Genau dieses Problem haben wir jetzt mit der Linkspartei, nur mit anderen Vorzeichen.“
Linkspartei
Experten warnen vor der Linkspartei: Sensible Informationen können an Extremisten gelangen
Clankriminelle und Islamisten könnten sich ausbreiten, so die Befürchtung. Der Verfassungsschutz soll Neuköllner Linke beobachten.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Großrazzia gegen Clankriminalität in Berlin: Ein Mann wird mit einer Decke über dem Kopf von der Polizei abgeführt.
© Christophe Gateau
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*