António Guterres trat 2017 mit einem klaren Anspruch an. Frieden sollte zum Kern seiner Amtszeit bei den Vereinten Nationen werden. „Konfliktprävention ist nicht nur eine Priorität, sondern hat die oberste Priorität“, sagte er am 10. Januar 2017 vor dem Sicherheitsrat. Er wollte mehr Diplomatie, mehr Vermittlung und vor allem früheres Eingreifen, bevor Konflikte entstehen. Nun gut, hehre Ziele, zwei Amtszeiten und zehn Jahre später muss sich der Portugiese an den Ergebnissen messen lassen.
UN
Friedensstifter ohne Frieden: Guterres hinterlässt eine UN als Papiertiger
Konfliktprävention sollte seine oberste Priorität sein. Nach zehn Jahren gibt es mehr Kriege als bei Amtsantritt. Stolz ist António Guterres dennoch, allerdings auf etwas ganz anderes. Eine Abrechnung.
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Der Generalsekretär António Guterres tritt nach zwei Amtszeiten ab. In den letzten zehn Jahren wuchsen staatliche Konflikte rasant an.
© Bianca Otero/imago
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