Fast ein Vierteljahrhundert ist Gräfin Cosel bereits auf Burg Stolpen gefangen, als sie im Juni 1737 an ihren Hofrat Wichmannshausen schreibt. Sie ärgert sich über einen Erbschaftsstreit mit ihrer Familie und macht unmissverständlich klar, dass sie ihre Ansprüche nicht aufgeben will. Doch zugleich beschreibt sie ihre eigene Lage: Sie sitze auf Stolpen „wie ein Stummer und Tauber“, der sich von anderen regieren lassen müsse.
Geschichte
Gräfin Cosel: Diese Briefe zeigen ihr Leben in Gefangenschaft
Fünf originale Handschriften der Gräfin Cosel kehren auf Burg Stolpen zurück. Die Dokumente geben einen ungewöhnlich persönlichen Einblick in fast fünf Jahrzehnte Gefangenschaft.
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Fünf originale Dokumente der Gräfin Cosel sind als Schenkung auf die Burg Stolpen zurückgekehrt.
© Schlösserland Sachsen
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