Es war einmal ein Bundeskanzler in spe, der formulierte weitreichende Ziele im Ukrainekrieg. Vor der Bundesakademie für Sicherheitspolitik sagte der CDU- Kanzlerkandidat Friedrich Merz im Dezember 2024, er wolle „keinen Frieden in Unterwerfung vor einer imperialistischen Macht“. Und er fügte hinzu: „Für die Ukraine bedeutet das: Sie muss den Krieg gewinnen und Russland muss den Krieg verlieren.“
Ukraine-Krieg
Merz will die Krim zurück und setzt dafür Deutschlands Sicherheit aufs Spiel
Der Kanzler verlangt die Wiederherstellung der Grenzen von 1991. Die Realität im Donbass sieht anders aus, und Deutschland riskiert, selbst Kriegspartei zu werden. Eine Kolumne.
Udo Norden
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Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj: Der Kanzler verkündete, die Ukraine müsse den Krieg gewinnen und ihre territoriale Integrität wiederherstellen.
© Christian Spicker/imago
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