Kimchi ist in aller Munde. Gerade wird das traditionelle Gericht aus Korea wieder in unzähligen TikTok-Videos und Instagram-Reels zubereitet. Handschuhe kneten sich durch eine feuerrote Chinakohl-Masse, Knoblauch wird gehackt, Ingwer gerieben. Influencer und Hobbyköche fermentieren, bis die Säure kickt.
Guido Schmidt kennt Kimchi seit frühester Kindheit. Dafür sorgte seine koreanische Mutter, die wie viele Krankenschwestern in den frühen 1970er-Jahren aus Südkorea als Arbeitskraft nach Westdeutschland kam. Früher habe keiner seiner Mitschüler etwas über Korea gewusst, geschweige denn das intensiv riechende Gemüse in seiner Brotdose gekannt. Und heute? Da läuft K-Pop im Radio, junge Leute reisen nach Seoul und machen zu Hause Kimchi.
Food
Mehr Bums mit Kimchi: Warum der koreanische Kohlklassiker alles besser macht
Kimchi gilt als koreanisches Superfood – und das nicht nur als Beilage. Wie vielseitig der fermentierte Kohl tatsächlich ist, zeigen Anna-Maria Bahr-Schmidt und Guido Schmidt in ihrem neuen Buch.
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Fermentierte Vielfalt: Nicht nur mit Chinakohl, sondern auch mit Frühlingszwiebeln oder Gurken lässt sich Kimchi herstellen.
© Jasper Ehrich
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