Reimportierte Kleinkrafträder aus DDR-Produktion – etwa Simson-Fahrzeuge, die oft nach Ungarn exportiert wurden (Kennung CM50 auf dem Typenschild) – können in Sachsen ab sofort wie Originale aus der DDR gefahren werden: mit Versicherungskennzeichen, Fahrerlaubnisklasse AM und bis zu 60 km/h. Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) hat dies mit einem entsprechenden Erlass geregelt, wie Regina Kraushaar (CDU), die zuständige Ministerin, in einer Pressekonferenz des Sächsischen Kabinetts wissen ließ.
Simson
Ab sofort auch für „Ungarn-Simsons“: Tempo 60 auf Sachsens Straßen möglich
Auch aus den einstigen Bruderländern zurückgeholte Simson-Fahrzeuge dürfen nun wieder 60 km/h fahren – vorausgesetzt, man hat eine Abnahme des Mopeds von Dekra und Co.
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Der Simson-Kult ist ein Phänomen: Die DDR-Mopeds wurden auch exportiert. Simson-Reimporte können jetzt in Sachsen wieder mit 60 km/h durch die Gegend düsen.
© Sebastian Willnow/dpa
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