Simson

Ab sofort auch für „Ungarn-Simsons“: Tempo 60 auf Sachsens Straßen möglich

Auch aus den einstigen Bruderländern zurückgeholte Simson-Fahrzeuge dürfen nun wieder 60 km/h fahren – vorausgesetzt, man hat eine Abnahme des Mopeds von Dekra und Co.

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Der Simson-Kult ist ein Phänomen: Die DDR-Mopeds wurden auch exportiert. Simson-Reimporte können jetzt in Sachsen wieder mit 60 km/h durch die Gegend düsen.

Der Simson-Kult ist ein Phänomen: Die DDR-Mopeds wurden auch exportiert. Simson-Reimporte können jetzt in Sachsen wieder mit 60 km/h durch die Gegend düsen.

© Sebastian Willnow/dpa

Reimportierte Kleinkrafträder aus DDR-Produktion – etwa Simson-Fahrzeuge, die oft nach Ungarn exportiert wurden (Kennung CM50 auf dem Typenschild) – können in Sachsen ab sofort wie Originale aus der DDR gefahren werden: mit Versicherungskennzeichen, Fahrerlaubnisklasse AM und bis zu 60 km/h. Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) hat dies mit einem entsprechenden Erlass geregelt, wie Regina Kraushaar (CDU), die zuständige Ministerin, in einer Pressekonferenz des Sächsischen Kabinetts wissen ließ.

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