Zukunftssorge

Neue Studie: Deutsche haben mehr Angst vor der eigenen Regierung als vor Trump

Steigende Lebenshaltungskosten sind laut einer neuen Studie 2026 die größte Angst der Deutschen. Gleichzeitig wächst die Überzeugung, dass die Politik zunehmend überfordert ist.

Jacqueline Albrecht
7 Min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)

© Chris Emil Janßen/Imago

Die Deutschen blicken mit wachsender Sorge auf ihre finanzielle Situation und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Das zeigt die neue Studie „Die Ängste der Deutschen 2026“ der R+V Versicherung. Die R+V befragt hierfür seit 1992 jährlich rund 2.400 Menschen ab 14 Jahren zu ihren größten Sorgen. Für die aktuelle Untersuchung wurden die Befragungen zwischen dem 11. Mai und dem 29. Juli 2026 durchgeführt.

Auffällig ist: Ängste rund um das Thema Geld dominieren die Ergebnisse stark – sie sind in vier von fünf der größten Ängste vertreten. Als zweites großes Angst-Thema gilt Politik. Mehr als die Hälfte der Deutschen gab der aktuellen Regierung und Opposition in Deutschland die Schulnoten 4, 5 und 6 – also ausreichend, mangelhaft und ungenügend. Sie bekam die schlechteste Durchschnittsnote seit 2018. Zudem wurde noch nie ein Bundeskanzler so schlecht bewertet wie Friedrich Merz.

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