Wissenschaft

TH Brandenburg baut Netzwerk gegen Cyberangriffe auf Krankenhäuser auf

Die Hochschule in Brandenburg an der Havel will mit europäischen Partnern Kliniken mithilfe Künstlicher Intelligenz schützen. Das Projekt läuft ein Jahr.

Alexander Angierski
3 Min
Cyberabwehr: Die TH Brandenburg baut ein Netzwerk gegen Angriffe auf Krankenhäuser auf.

Cyberabwehr: Die TH Brandenburg baut ein Netzwerk gegen Angriffe auf Krankenhäuser auf.

© imagebroker/imago

Die Technische Hochschule Brandenburg (THB) in Brandenburg an der Havel hat am Montag mit einem virtuellen Auftakttreffen die Arbeit am Forschungsprojekt „Digital Health Security Research Hub“ (DHS-RH) aufgenommen. Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen gelten als kritische Infrastruktur und sollen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) besser vor Cyberangriffen geschützt werden. Dafür sollen Forscher und Praxispartner aus mehreren europäischen Ländern ihr Wissen bündeln.

Das Projekt läuft seit dem 15. September und ist auf ein Jahr angelegt. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert es in der Programmlinie „HAW-Europanetzwerke“. Beim Auftakttreffen legten die Beteiligten nach Angaben der Hochschule die operativen Weichen für die Zusammenarbeit.

Die Leitung liegt bei Prof. Dr. Michael Pilgermann, Professor für Angewandte Informatik, insbesondere IT-Sicherheit, an der THB. Er leitet dort seit 2021 die Forschungsgruppe „MedSec – IT-Sicherheit in der medizinischen Versorgung“. Partner in Deutschland sind die Technischen Hochschulen Ingolstadt und Nürnberg, vertreten durch Patrizia Heinl und Andrius Patapovas. Hinzu kommen internationale Partner unter anderem aus Griechenland, Norwegen, Großbritannien und Spanien.

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„Die Cyberbedrohungslage macht auch für Gesundheitseinrichtungen nicht an Landesgrenzen halt“, sagte Pilgermann. Das Projekt binde Experten und Ergebnisse aus laufenden und früheren Forschungsprojekten ein, „um das Rad nicht zwei Mal zu erfinden“. Auch politische Entscheidungsträger auf EU-Ebene seien zur Mitarbeit eingeladen.

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Informationen zum Projekt stehen unter www.dhs-rh.eu.

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