Dass es auf den Straßen Berlins jeden Tag zu blutigen Auseinandersetzungen mit Messern kommt, gehört mittlerweile zum Alltag. Inzwischen wird aber auch fast jeden Tag mit Schusswaffen gedroht und geschossen – scharf geschossen. Auch an diese Nachrichten haben sich die meisten gewöhnt. Das ist die Bilanz der vergangenen Tage.
Schuss ins Bein: In der Nacht zu Dienstag wird die Polizei zu einem verletzten Mann nach Neukölln alarmiert. Vor einem Café sitzt gegen 23.40 Uhr ein Mann mit einer blutenden Schusswunde am Bein. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte sich der 40-Jährige zuvor in dem Café aufgehalten, als ein Unbekannter an ihn herantrat und ihm ins Bein schoss. So schildert es der Verletzte. Anschließend sei der Täter mit einem Auto geflüchtet.
Der Verletzte wird nach der Erstversorgung am Ort von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Hintergründe, warum einfach so „ein Unbekannter“ an den Mann herangetreten sein soll, versucht nun die Ermittlungsgruppe „BAO Ferrum“ des Landeskriminalamtes aufzuhellen.
Gewalt
Kugel ins Bein, Schüsse auf Auto, „Männergruppen“ – so geht es auf Berlins Straßen zu
Jeden Tag wird in Berlin zugestochen oder geschossen. Trotz Festnahmen und Ermittlungserfolgen steigen die Zahlen.
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Tatort-Arbeit in Steglitz: Ende September erlitt dort ein 17-Jähriger lebensgefährliche Schussverletzungen.
© Axel Billig/Pressefoto Wagner
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