Weithin sichtbar ist das Motto der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, es steht überall auf Englisch, klar, denn die Messe ist international, die größte ihrer Art in der Welt: „This changes everything“. „Das ändert alles“ lässt sich biegsam interpretieren. Die Vielfalt der Verschiedenen könnte sich darunter wohlfühlen. Aber es lassen sich auch die Bedrohungen für die Branche darin erkennen.
Der rasante Erfolg Künstlicher Intelligenz, so raumgreifend, dass deren Schöpfer schon davor warnen, kann alles für das Buch, seine Produzenten und Verkäufer und Nutzer verändern. Deshalb wurde für die Pressekonferenz noch vor der offiziellen Eröffnung am frühen Dienstagabend die Pulitzerpreisträgerin und Harvard-Professorin Jill Lepore eingeladen.
Gerade ist ihr Buch „Die Regierung der Maschinen“ auf Deutsch erschienen, das vor einem Künstlichen Staat warnt.
Buchmesse
Buchmesse Frankfurt: KI frisst Bücher, Kinder lesen weniger
Die amerikanische Historikerin Jill Lepore warnt eindringlich vor der Macht der KI-Konzerne. Der Branchenchef fordert ein Handeln der Politik.
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Jill Lepore, amerikanische Historikerin und Autorin, sprach zur Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse 2026.
© Hannelore Foerster/Imago
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