Kaum ein Landesverband steht so stark für den Aufstieg der AfD wie Thüringen. 2013 gegründet, zog die Partei ein Jahr später erstmals in den Landtag ein. Seitdem ist ihr Stimmenanteil nahezu kontinuierlich gewachsen – bis sie schließlich 2024 stärkste Kraft wurde.
Hinter dieser Entwicklung steht ein Name besonders deutlich: Björn Höcke. Der Thüringer AfD-Chef ist seit mehr als einem Jahrzehnt eine der prägenden Figuren der Partei – auch weit über Thüringen hinaus. Seine politische Karriere ist eng mit dem Aufstieg der AfD verbunden. Zugleich hat kaum ein anderer Politiker die Debatte über den Umgang mit der Partei so stark beeinflusst. Ein Blick auf die Geschichte der Thüringer AfD.
Thüringen
Die Entwicklung einer Partei, die unter Björn Höcke immer mächtiger wurde
2014 zog die AfD erstmals in den Thüringer Landtag ein. Zehn Jahre später wurde sie stärkste Kraft. Eine Geschichte über Höcke, Wahlerfolge und Tabubrüche.
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Björn Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen, spricht auf einer AfD-Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit.
© Patrick Pleul/dpa
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