Sozialdemokratie

Nach Bas’ Rücktritt stellt sich in der SPD die Machtfrage: Kommt jetzt doch Pistorius?

Bärbel Bas gibt Ministeramt und Parteivorsitz auf, Alexander Schweitzer wird Arbeitsminister. Offen bleibt, wer die SPD künftig führt und welche Rolle Boris Pistorius spielt.

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Bärbel Bas und Boris Pistorius im Bundestag. Nach dem Rücktritt der SPD-Chefin richten sich viele Blicke in der Partei auf den Verteidigungsminister.

Bärbel Bas und Boris Pistorius im Bundestag. Nach dem Rücktritt der SPD-Chefin richten sich viele Blicke in der Partei auf den Verteidigungsminister.

© Mike Schmidt/IMAGO

Bärbel Bas hört auf. Die SPD-Co-Vorsitzende legt nicht nur den Parteivorsitz nieder, sie hat Bundeskanzler Friedrich Merz auch um ihre Entlassung als Bundesministerin für Arbeit und Soziales gebeten. Ihr Nachfolger im Kabinett steht bereits fest. Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer soll das Ressort übernehmen.

Damit ist eine Lücke geschlossen. Die größere bleibt offen. Wer führt künftig an der Seite von Lars Klingbeil, oder womöglich auch ohne ihn, eine Partei an, die im Bund bei 14 Prozent verharrt und allein dieses Jahr mehrere Wahlschlappen einstecken musste?

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