Der zweite Saisonsieg in der 2. Bundesliga war bereits zum Greifen nah. Über weite Strecken der Partie hatte Dynamo Dresden den VfL Osnabrück im Griff, deutlich mehr Ballbesitz und nicht viel zugelassen. Das Problem daran: Die Mannschaft von Thomas Stamm führte lediglich mit 1:0, konnte sich selbst keine großen Chancen auf einen zweiten Treffer erspielen.
Und dennoch sah es bis in die 87. Minute so aus, als würde sie den Vorsprung über die Zeit bringen können. Dann aber fiel nach einer eigentlich schon geklärten Ecke der 1:1-Ausgleich für den Aufsteiger – der Endstand in einer Partie, in der mehr möglich war und nach der man sich mal wieder ärgern musste. Für Dynamo Dresden war es weit mehr als nur das, denn auf einmal rückte ein Problem zurück in den Fokus, das den Sachsen schon in der vergangenen Saison teuer zu stehen gekommen war.
Fußball
Fünf Mal geführt, einmal gewonnen: Was bei Dynamo Dresden schiefläuft
Nach sieben Spieltagen hat Dynamo Dresden zehn Punkte nach eigener Führung liegen lassen. Trainer Thomas Stamm sieht ein Problem in der Schlussphase.
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Wirkte nach dem Unentschieden in Osnabrück angefressen: Dynamo Dresdens Trainer Thomas Stamm
© Noah Wedel/Imago
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