Gewalttätigkeiten

Fast getötet wegen eines Remplers: 18-Jähriger streckt 49-Jährigen mit Faustschlag nieder

Am Wochenende gab es mehrere brutale Auseinandersetzungen auf Berliner Straßen. Zwei Menschen wurden lebensgefährlich verletzt.

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Kurz nach 2 Uhr auf der Müllerstraße in Wedding: Bei einer Auseinandersetzung wurde ein 17-Jähriger schwer verletzt.

Kurz nach 2 Uhr auf der Müllerstraße in Wedding: Bei einer Auseinandersetzung wurde ein 17-Jähriger schwer verletzt.

© Olaf Wagner

Mehrere brutale Prügeleien und Messerattacken haben sich am Wochenende ereignet – unter anderem auf der Langen Brücke in Köpenick. Dort hatten sich in der Nacht zum Sonntag ein 18- und ein 49-Jähriger angerempelt – offenbar versehentlich. „Darüber gerieten die beiden in Streit“, sagte ein Polizeisprecher. Plötzlich streckte der Jüngere den Älteren mit einem Faustschlag nieder.

Nach Angaben des Polizeisprechers schlug der 49-Jährige mit dem Kopf auf dem Boden auf und wurde bewusstlos. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zeugen hielten den 18-Jährigen bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Polizei fest. Nach einer Identitätsfeststellung durch die Polizei wurde er wieder freigelassen. In der Vernehmung habe er gesagt, dass er sich von dem Älteren bedroht gefühlt habe.

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