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Zu kurz und zu teuer: Den Fussballfans von RB Leipzig geht es um die Wurst

Fischbrötchen zu klein, Bratwurst zu kurz? Da kocht die Fußballseele. Jetzt schaltete sich RB-Geschäftsführer Plenge ein und erreichte eine „Einwechslung“.

2 Min
Die RB-Fans feierten am Wochenende nicht nur das 6:0, sondern auch die neue Stadion-Bratwurst.

Die RB-Fans feierten am Wochenende nicht nur das 6:0, sondern auch die neue Stadion-Bratwurst.

© Laura Roemer/Eibner-Pressefoto/Imago

Fußballerisch läuft es für RB Leipzig: 6:0 am Wochenende gegen Eintracht Frankfurt. Die Fans sind zufrieden – mit der Leistung auf dem Rasen und der „Einwechslung“ an den Stadionkiosken.

Dort ging es tatsächlich einige Wochen um die Wurst, genauer gesagt um die Bratwurst. Wie RBlive im Netz schreibt, sei „das Urteil der Fans nach den ersten beiden Heimspielen dieser Saison vernichtend“ ausgefallen. Die Anhänger bewerteten das neue Angebot an den Kiosken als „unterirdisch.“

Hintergrund des Wurst-Gates sei wohl der Wechsel des Stadion-Caterers, der nach zwölf Jahren von Gastrobüro zum international operierenden Unternehmen Levy gewechselt sei. Eine Firma, die unter anderem in Amsterdam und bei Tottenham Hotspur Gastrokonzepte entwickelte.

Das Angebot des neuen Stadion-Caterers schmeckte den Fans in der Red Bull Arena so offensichtlich gar nicht. „Fans ärgerten sich über Portionsgrößen, Qualität, Geschmack und Preis von Brat- und Currywurst, Pommes und Fischbrötchen“, vermeldet die Fan-Page weiter. Eine Umfrage unter 500 Fans brachte durchweg negative Bewertungen, „ein derartig negatives Stimmungsbild haben wir bei einem Thema bislang noch nicht erlebt“, heißt es auf der Fan-Webseite.

Zu kurz und mit 4,40 zu teuer beschwerten sich die RB-Fans über die Stadion-Bratwurst.

Zu kurz und mit 4,40 zu teuer beschwerten sich die RB-Fans über die Stadion-Bratwurst.

© X

Auf X war zu lesen, dass „Geschäftsführer Johann Plenge das Thema laut RBlive-Informationen sogar zur Chefsache machte und sich persönlich beim CEO von Levy“ beschwerte.

Die Einwechselung erfolgte. Die zu kurze Wurst war 15 Zentimeter lang, schaute kaum aus dem Brötchen und wurde nun gegen eine 18 Zentimeter lange eingetauscht, das hatten die Kollegen der lokalen Boulevardzeitung sogar nachgemessen.

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Zudem kommt das Fleischprodukt nun aus Sachsen-Anhalt und die Brötchen von einem Leipziger Bäcker. Sie kamen erstmals beim Spiel gegen Frankfurt auf den Grill und machten unter den Fans sofort die Runde. Auf X lobten die Fans die „Leistungssteigerung“ bzw. bestätigten: „Test bestanden“.

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