Koalitionsverhandlung

Antisemitismus-Streit und Berliner Verordnung: Welche roten Linien zieht MV?

In Berlin machen SPD und Grüne den Umgang mit Antisemitismus zur Bedingung für Koalitionsgespräche mit der Linken. In Mecklenburg-Vorpommern ist das nicht so. Warum?

5 Min
Rund drei Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern beginnen die Verhandlungen über die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition.

Rund drei Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern beginnen die Verhandlungen über die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition.

© Jens Büttner/dpa

Der Streit um Antisemitismus wird zur Belastungsprobe für Rot-Rot-Grün. In Berlin haben SPD und Grüne der Linken klare Bedingungen für eine Zusammenarbeit gestellt. Das reicht vom Bekenntnis zum Existenzrecht Israels bis zu möglichen Partei- oder Fraktionsausschlüssen bei Verstößen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern verhandeln dieselben drei Parteien seit dem 12. Oktober über eine gemeinsame Regierung, doch eine vergleichbare Vereinbarung ist in Schwerin bisher nicht bekannt.

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